Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern mit den Schwerpunkten:

Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind die häufigsten Ursachen für Schmerzerkrankungen. Fast jeder war schon einmal davon betroffen. Sie können akut oder chronisch sein und zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität führen. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Einige Beispiele sind der sogenannte „Hexenschuss“, Muskelverspannungen, Bandscheibenvorfälle, altersentsprechende Veränderungen der Wirbelsäule, Entzündungen, Folgen von operativen Eingriffen, Tumore und Metastasen.

Kopfschmerzen + Migräne

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Wenn der Kopf schmerzt, sind zumeist empfindliche Bereiche von Kopforgangen (Spiralnerven, Hirnhäute, Blutgefäße usw.) gereizt oder entzündet. Zu dieser Form von Kopfschmerzen zählt neben Clusterkopfschmerz unter anderem auch die weitbekannte Migräne mit all ihren Unterformen. Doch auch Stress oder die Folge von Unfällen führt oft zu Kopfschmerzen.

Die Therapiemöglichkeiten sind mannigfaltig und gehen weit auseinander. So können z.B. bei Reizungsschmerzen mit pflanzlicher oder chemischer Wirkstoff-Therapie gute Erfolge erzielt werden. Bei Spannungskopfschmerzen und Kopfschmerzen in Folge von Traumata greift häufig auch die Behandlung von Rücken- und Nackenmuskulatur.

Trigeminusneuralgie

Eine Reizung des Nervus trigeminus, also des fünften Hirnnerven verursacht diese besondere Form von Gesichtsschmerzen. Die Schmerzattacken, die zu den stärksten Schmerzen überhaupt zu zählen sind, treten oft völlig unvorhergesehen auf. Durch gezielte medikamentöse Behandlung kann jedoch in sehr vielen Fällen eine völlige Schmerzfreiheit erreicht werden.

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Gesichtsschmerzen

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Gesichtsschmerzen können vielerlei Ursachen haben. Neben reinen Neuralgien, also Nervenschmerzen, können Gürtel- und Gesichtsrosen starke Schmerzen verursachen. Auch sind kraniomandibuläre Dysfunktionen (Funktionsstörungen im Kiefergelenk) oder Probleme in der Kaumuskulatur häufig Ursache für Gesichtsschmerzen. Überdies wird in der Medizin zwischen typischem und atypischem Gesichtsschmerz unterschieden.

Da im Gesichtsbereich mehrere medizinische Fachbereiche aufeinandertreffen, stellt sich die Diagnostik oft als schwierig heraus. Ist die Ursache aber gefunden, so lassen sich in der Schmerztherapie sehr gute Erfolge verzeichnen.

Gelenkschmerzen

Gelenkschmerzen betreffen einen Großteil der Bevölkerung. Ca. 45 % der Altersgruppe Ü45 hat damit Probleme. Zumeist ist Arthrose (Abnutzung) für die Beschwerden verantwortlich, aber auch (Sport-) Verletzungen oder Arthritis (Gelenkentzündung) sind häufig Ursachen für Gelenkschmerzen.

Genau so weit, wie die Ursachen, fächern sich auch die Therapie-Möglichkeiten auf. Wichtig ist eine gute Beobachtung der Symptome. Sie erleichtert die medizinische Diagnose und die daraus resultierende Schmerzbehandlung.

Frau mit Amrschmerzen

Rheumatische Schmerzen

Rheuma-Schmerzpunkte

Rheuma ist ein sehr weiter Begriff: Mehr als 400 verschiedene Erkrankungen sind unter diesem Terminus bekannt. Sie betreffen Gelenke, Muskeln, Bänder und Sehnen, und gehen mit starken Schmerzen einher. Der Bewegungsapparat wird funktionell dabei eingeschränkt. Die daraus resultierenden Schmerzen werden in aller Regel als reißend bzw. ziehend empfunden.

Muskelschmerzen

In aller Regel handelt es sich bei Muskelschmerzen um Muskelverletzungen, -zerrungen oder Muskelverspannungen. Ursachen sind häufig Fehlhaltungen oder Überanspruchungen. In manchen Fällen können Muskelschmerzen aber auch ein Indikator für ernsthafte Muskulatur-Erkrankungen, Störungen des Nervensystems, Dysfunktionen des Skeletts und sogar Organ-Erkrankungen sein.

Muskelschmerzen sollten frühzeitig behandelt werden, bevor sie chronifizieren.

susen

Polyneuropathie

Muskel Sportverletzung im Oberschenkel - isoliert

Schmerzen, Taubheitsgefühl, allgemeine Gefühlsstörungen und Muskelschwäche sind Symptome der Polyneuropathie. Sie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems und kann unterschiedliche Ursachen haben. Bei dieser Krankheit ist der „Nachrichtenaustausch“ zwischen Gehirn und Rückenmark gestört. In der Folge zeigt sich oftmals eine Kontrollschwäche aller Körper- und Organfunktionen. Sie kann Menschen aller Altersgruppen treffen.

Polyneuropathie tritt häufig in der Folge einer Diabetes-Erkrankung oder Chemo-Therapie auf.

Restless Legs-Syndrom

Gekennzeichnet durch ziehende bzw. reißende Schmerzen oder Kribbeln mit einem starken Drang zur Bewegung der Beine, handelt es sich beim Restless-Legs-Syndrom um eine neurologische Erkrankung. Die Symptome treten ausschließlich im Ruhezustand auf. Kaum bekannt sind die Ursachen, jedoch tritt das RLS verstärkt in der Folge anderer Erkrankungen, wie Eisenmangel, Polyneuropathie oder chronischem Nierenversagen (in Verbindung mit regelmäßiger Dialyse) auf.

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Phantomschmerzen nach Amputationen

Als unheimlich werden Phantomschmerzen nach Amputationen empfunden, denn die Patienten klagen über Schmerzen in den amputierten Körperteilen. Vermutlich ist die Regeneration der Nerven nach einer Amputation für dieses Symptom verantwortlich, eine wirklich zufriedenstellende medizinische Erklärung gibt es jedoch nicht. Erstaunlich ist, dass die betroffenen Patienten die Schmerzen sehr exakt lokalisieren können, obwohl der schmerzende Körperteil nicht mehr vorhanden ist.

Es gibt verschiedene Therapie-Möglichkeiten, die von medikamentöser Behandlung über Physikalische oder Psychosomatische Therapien bis hin zu Thalamusstimulation reichen.

Postzosterneuralgie

Von der Post-Zoster-Neuralgie sind vorwiegend ältere Menschen betroffen. In der Folge einer Gürtelrose treten teils sehr starke Nervenschmerzen auf, die vermutlich auf eine nachhaltige Nervschädigung zurückzuführen sind. Die Schmerzen treten ganz unterschiedlich auf. Sie können als Berührungsschmerz, kurzzeitige Schmerzanfälle oder brennender Schmerz empfunden werden.

Die Schmerztherapie kann für für deutliche Linderung sorgen.

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CRPS

Neuronen

Auch als komplexes regionales Schmerzsyndrom bekannt, handelt es sich um eine neurologisch-orthopädisch-traumatologische Erkrankung, die in der Folge einer Nerven- oder Weichteilverletzung auftritt. Die Krankheit ist gekennzeichnet durch langanhaltende, starke Schmerzen, vor allem in den Händen und/oder Füßen. Im Verlauf der Erkrankung treten in den betroffenen Gliedmaßen Störungen der Vaso- und Sudomotorik auf.

Fibromyalgie

Fibromyalgie ist auch als Muskel-Faser-Schmerz bekannt. Es handelt sich um eine neurologische Erkrankung, die zumeist ab dem 35. Lebensjahr auftritt und nicht heilbar ist. Auch wenn die Symptome auf den ersten Blick auf eine Rheuma-Erkrankung schließen lassen, ist dies jedoch nicht der Fall. Patienten werden von ständig wiederkehrenden Muskel- und Sehnenschmerzen heimgesucht, die von Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Tagesmüdigkeit und Wetterfühligkeit begleitet werden.

In aller Regel treten die Symptome als äußerst starke Schmerz-Schübe auf, die sich mit nahezu schmerzfreien Zeiten abwechseln. Stress gilt als Auslöser akuter Schübe.

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Tumorschmerzen

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In der Folge des Tumorwachstums bei einer Krebserkrankung und der daraus resultierende Reizung des angrenzenden Gewebes und der umliegenden Nerven treten bei vielen Patienten durch zusätzliche Schmerzattacken verstärkte Dauerschmerzen auf. Die Geschwindigkeit des Schmerzwachstums ist von der Tumorart abhängig.

Leider verursacht die bei Krebserkrankungen häufig erforderliche Chemotherapie oftmals zusätzliche Schmerzen, da sie Nervenentzündungen verursachen kann. Im Rahmen bedarfsorientierter Schmerztherapie lässt sich Schmerzlinderung erzielen.

Nach erfolgreicher Heilung der tumorverursachenden Erkrankung verschwinden in aller Regel auch die Tumorschmerzen.

Behandlungen des chirurgisch/orthopädischen Spektrums:

  • chronische Wunden (z.B. diabetisches Fußsyndrom, Druckgeschwüre (Decubitus), Wundheilungsstörungen, offene Beine (Ulzera))
  • Nachbehandlungen von Verletzungen, Unfällen, Operationen und Frakturen (Wundkontrollen, Klammer- und Fadenentfernung, Narbenbehandlungen)
  • unterstützende Behandlung bei Pseudarthrosen („Falschgelenkbildung“ bei unzureichender Knochenheilung)
  • Schulterschmerzen, z.B. Tendinitis calcarea („Kalkschulter“)
  • Tennisellenbogen/Golferellenbogen
  • Arthrosebeschwerden
  • Fersensporn
  • Achillessehnenbeschwerden
  • Schleimbeutelentzündungen

Behandlungen von chronischen Hauterkrankungen mit Hilfe der Lasertherapie z.B. bei:

  • Akne
  • Neurodermitits
  • Schuppenflechte (Psoriasis)

Behandlungen des allgemeinmedizinischen Spektrums u.a:

  • Unterstützung bei Erschöpfungszuständen
  • akute und chronische Nasennebenhöhlenentzündungen
  • Tinnitus
  • Beschwerden, die vom Kiefergelenk ausgehen ( Kraniomandibuläre Dysfunktionen)
  • Infekte der oberen Luftwege
  • Ohrakupunktur zur Raucherentwöhnung
  • Symbioselenkung
  • Orthomolekulare und mitochondriale Medizin
  • Entgiftung