In unserer Praxis bieten wir folgende Therapieschwerpunkte an:

Lasertherapie

In vielen medizinischen Fachbereichen wird heute die Lasertherapie eingesetzt. Als Low-Level-Lasertherapie bezeichnet man Laser, welche im niedrigen Energiebereich arbeiten und daher nicht gewebezerstörend wirken, sondern durch ihre Lichtwirkung physiologische Prozesse in Zellen und Geweben positiv beeinflussen und damit den Heilungsprozess fördern.

Low-Level-Lasertherapie wird mit großem Erfolg in der Schmerztherapie, in der Behandlung von Wunden, Sportverletzungen, Entzündungsprozessen, chronischen Hauterkrankungen, Erkrankungen des HNO-Bereiches und bei bestimmten neurologischen Erkrankungen, Zahnerkrankungen sowie als Störfeldbehandlung, z.B. bei Narben eingesetzt.

Auch bei Kindern ist diese Behandlung problemlos durchführbar, denn man spürt nichts davon. Die Therapie wird ohne direkten Körperkontakt, nur durch Laserlicht durchgeführt.

Neuraltherapie

Neuraltherapie VIII

Die Neuraltherapie ist ein Behandlungsverfahren aus dem Bereich der Regulationstherapie.

Durch die Infiltration eines Lokalanästhetikums, in der Regel Procain, werden gezielte Reize gesetzt, durch die bestimmte krankmachende Prozesse durchbrochen werden und der Körper zur Selbstheilung angeregt werden soll. Gegliedert ist die Neuraltherapie in eine Lokaltherapie (Infiltration von Schmerz- und Triggerpunkten), eine Segmenttherapie (Behandlung von Organsystemen) und eine Störfeldtherapie (z.B. Narben, bestimmte Zahnerkrankungen).

Der menschliche Körper verfügt über eine erstaunliche Fähigkeit zur Selbstheilung, aber bei vielen akuten und chronischen Erkrankungen ist dieser Selbstheilungsprozess des Körpers überfordert. Hierbei ist die Neuraltherapie eine sehr effektive Methode und häufig eine mögliche Alternative zur langjährigen Einnahme von Schmerzmedikamenten.

Stoßwellentherapie

Die Stoßwellentherapie ist ein Verfahren, bei dem Schalldruckwellen über ein Gelkissen auf den Körper übertragen werden und in der Körpertiefe gebündelt werden. Durch diese schnellen Impulse können kleinere Festkörper, z.B. Kalkanlagerungen an Knochen, Gelenken und Sehnen aufgelöst und über das Blutsystem abtransportiert werden.

Ein anderer wichtiger Einsatzbereich der Stoßwellentherapie ist die Behandlung chronischer Schmerzen u.a. durch Blockierung von Schmerzrezeptoren, über eine Verbesserung der Durchblutung in Muskeln und durch die Stoffwechselanregung. Verspannungen können gelockert werden und Selbstheilungsprozesse des Körpers angeregt werden.

Es kommt häufig schon nach ein bis zwei Behandlungen zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden.

Anwendungsgebiete sind u.a.:

  • Muskelverspannungen
  • Fersensporn
  • Achillessehnenentzündungen
  • Tennisellenbogen
  • Entzündungen von Sehnen und Schleimbeuteln
  • Pseudoarthrosen
  • Ischias-Schmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Rückenschmerzen

Patient bei Stowellentherapie

Ohrakupunktur nach Nogier

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Die Anwendung der Ohrakupunktur fand in den alten Kulturen schon vor ca. 2000 Jahren statt. In den 50er Jahren wurde die Ohrakupunktur durch den französischen Arzt Dr. Paul Nogier wiederentdeckt und zusammen mit seinem Team weiterentwickelt.

Nogier konnte nachweisen, dass der gesamte Körper mit seinen Organen, Knochen, Gelenken, Muskeln, Nerven und Blutgefäßen im Ohr repräsentiert ist. Bei bestimmten Problemen oder Erkrankungen sind am Ohr bestimmte Akupunkturpunkte positiv nachweisbar. Die exakte Suche dieser Punkt erfolgt schmerzfrei über Punktsuchgeräte. Wird ein Ohrakupunkturpunkt ermittelt, kann hier gezielt eine Nadelung erfolgen. Das geschieht teilweise mit Dauernadeln, teilweise aber auch mit normalen Akupunkturnadeln. Über Dauernadeln kann eine längere oder stärkere Wirkung erzielt werden. So kann eine Vielzahl von Beschwerden aus allen Bereichen erfolgreich behandelt werden.

Infiltrationen / Infusionen

Durch die sukzessive Injektion schmerzstillender Medikamente (z.B. Lokalanästhetika) in die unmittelbare Umgebung des schmerzenden Gewebes entsteht eine diffuse Verteilung des pharmazeutischen Wirkstoffes. Durch diese Technik wird die Schmerzlinderung nicht nur beschleunigt, sondern hält auch länger an. Bei sehr starken Schmerzen können auch Schmerzinfusionen mit Analgetika (Schmerzmedikamenten) und Opiaten durchführt werden.

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Blutegeltherapie

Blutegeltherapie

Bei der Blutegeltherapie werden lebende Blutegel gezielt auf der Haut angelegt. Hierbei kommt es zu einem Aderlass von 8 ml bis 10 ml Blut. Die Behandlung setzt jedoch vor allem auf die Freisetzung von im Egelspeichel enthaltenen Substanzen, wie z.B. Hirudin, das die Blutgerinnung hemmt und gefäßerweiternd wirkt. Dadurch wird in vielen Fällen der Abfluss angestauten Blutes über die Venen verbessert bzw. überhaupt erst ermöglicht. Überdies verbessert die Blutegeltherapie die Wundheilung.

Taping

Um bei Muskelschmerzen bzw. -verletzungen nicht vollständig aus dem Leben gerissen zu werden, gibt es die Behandlung mit Tapes. Das Tape ist ein in Dicke und Gewicht der menschlichen Haut entsprechendes elastisches Baumwollgewebe, das auf die Haut aufgebracht wird und die Muskulatur so stützt, dass Schmerzen reduziert werden ohne dabei die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Damit ist gewährleistet, dass der Patient seinem ganz normalen Leben weiter nachgehen kann bzw. eine unterstützende Physiotherapie auch im verletzten Zustand ermöglicht wird. Tapes sind wasserabweisend und können über einen Zeitraum von mehreren Tagen getragen werden.

Sportverletzung

Ärztliche Gesprächstherapie

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In einer ärztlichen Gesprächstherapie werden psychische Krankheiten im Gegensatz zu einer psychologischen Psychotherapie aus der medizinisch-organischen Perspektive betrachtet. Denn oft können psychische Erkrankungen auch mögliche körperliche Ursachen haben.

Fußreflexzonenmassage

Die Fußreflexzonenmassage wurde bereits vor über eintausend Jahren praktiziert. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde diese Methode von Dr. William Fitzgerald wieder aufgenommen und weiterentwickelt.

Hierbei geht man davon aus, dass der gesamte Mensch mit all seinen Teilbereichen in den Füßen abgebildet ist. Durch Reizung der Nervenendpunkte in den entsprechenden Projektionsfeldern kann ein positiver Effekt in Form von Entspannung, Schmerzlinderung, Verbesserung der Durchblutung und  Harmonisierung des gesamten Körpers erzielt werden.

Dadurch kann die Fußreflexzonenmassage unterstützend zu anderen Therapieformen angewendet werden.

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Aromatherapie

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Bei einer Aromatherapie werden ätherische Öle verwendet, die zur Linderung von Krankheiten oder Befindlichkeitsstörungen und zur Steigerung des Wohlbefindens beitragen. Dabei wirken die freigesetzten Duftstoffe auf unterschiedliche Weise auf den menschlichen Körper. Es wird zum einen der Geruchssinn angesprochen, was zu einer angenehmen Sinneswahrnehmung führt. Ferner eignen sich ätherische Öle durch ihre antibiotischen Eigenschaften auch sehr gut für die Behandlung leichter Infekte.

Tuinatherapie

Die Tuinatherapie geht in ihren Anfängen auf die chinesische Tang-Dynastie (618 – 907 n.Chr.) zurück. Sie ist eine der wirksamsten manualtherapeutischen Behandlungsformen und basiert auf den Lehren der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Durch spezielle Techniken, die auch Akupressur-Punkte und Reflexzonen miteinbezieht, sollen Blockaden der Energiebahnen gelöst und das „Qi“, die fließende Energie, wiederhergestellt werden.

Das Anwendungsspektrum ist sehr groß und reicht über Behandlungen bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, über Erkrankungen der inneren Organe bis hin zu Erschöpfungszuständen, Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen.

Wellness - woman getting head massage in Spa

Ernährungsberatung

Apfel und Stethoskop

Bei einer Ernährungsberatung werden alle Aspekte rund um das Thema Nahrung betrachtet. Es wird auf ernährungsphysiologische, biochemische und allergologische Zusammenhänge der Ernährung eingegangen. Aber auch das Essverhalten, die Lebensführung, das eigene Körperbewusstsein und auch Sport gehören zu einer ganzheitlichen Beratung dazu.

Aufbauinfusionen

Grade in der heutigen Zeit benötigt der Körper durch starke körperliche oder seelische Belastungen mehr Vitalstoffe als ohnehin schon. Denn eine körperliche oder seelische Erschöpfung, Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder eine Abwehrschwäche sind häufig ein Zeichen für einen Vitamin- und Mineralstoffmangel. Um diesen Mangel auszugleichen müsste man vier bis fünf Portionen frisches Obst und Gemüse essen. Und das täglich. Da dieses die Wenigsten schaffen bieten Vitaminkuren in Form von Aufbauinfusionen eine gute Alternative, um den erhöhten Bedarf an Vitaminen und Spurenelementen oder die verminderte Zufuhr auszugleichen.